Espresso kostet Geld

Das erste Mal ist es mir in der Kaffeekommune in Mainz aufgefallen, welche Folgen die Neue Normalität hat. Dass man an der Außentheke mit der Maske seine Bestellung nuscheln muss und für die Tischnummer 12 seine Daten hinterlassen muss – geschenkt. Dass der Espresso Dank Mehrwertsteuersenkung mit einem Euro und ein paar Zerquetschten einen völlig krummen Betrag kostet, holt einen von der üppig aprikosen-fruchtigen Note zurück in die Welt des schnöden Mammons.

Die Kaffeekommune in Mainz mit Neuer Normalität
Leider nichts für die Sammlung in der Kaffeekommune
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Minges – ein Dino in der Rösterbranche

Im Schatten des alten Bamberger Rathauses stoße ich auf das Café von Minges, die vor den Toren der Domstadt in Breitengüßbach ihren Firmensitz hat. Hier am Maximiliansplatz steht das Stammhaus – heute heißt das wohl Flagshipstore – seit 1932. Die Homepage berichtet über Fitz Minges, der damals ein Familienunternehmen begründete, das heute in dritter Generation geführt wird.

Das 1932 eröffnete Minges-Stammhaus
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Espresso und die Neue Normalität

Jetzt ist nach Wochen der gastronomischen Askese der Weg zur Neuen Normalität beschritten. Der erste Outdoor-Espresso seit mehr als acht Wochen wird vor dem Nürnberger Caffe Centrale serviert. Wie war die Regel nochmal? Hingehen, davor Maske aufsetzen, hinsetzen und Maske wieder runter. Die Neue Normalität hat durchaus deutliche Erlebnisgrenzen. Immerhin, die Sonne scheint und der Hausbrandt aus dem italienischen Triest tut gut.

Der erste Espresso nach dem wochenlangen Corona-Lockdown im Nürnberger Caffe Centrale
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Puuhh: Hamburger Coffee Festival

Was für ein Zufall. Da verbringe ich ein Wochenende in Hamburg und schwups gibt es noch eine kurze Gelegenheit, beim Hamburg Coffee Festival (HCF) vorbeizuschauen. Zum zweiten Mal hatte das Hamburger Abendblatt zu dem Kultevent rund um die kleine schwarze Bohne geladen. Steffi vom HCF-Team ….

Hamburger Coffee Festival 2020
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Café-Jahr beginnt mit Cremas Coffee Guide 2020

Kaum hat das neue Jahr begonnen, flattert mit dem Magazin Crema auch der neue Coffee Guide 2020 (Shopadresse) vom BT Verlag mit ins Haus.

Kaum hat das neue Jahr begonnen, flattert mit dem abonnierten Magazin Crema auch der neue Coffee Guide 2020 (Shopadresse) vom BT Verlag ins Haus. Das einzige Jahres-Periodikum, das ich kenne, dass einen Überblick über interessante Röster und Café geben will. Eigenanspruch: „Where to buy. Where to drink.“

Coffee Guide 2020
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Lasst uns mit Basilius froh und munter sein….

Mit seiner 18. Auflage ist der Regensburger Weihnachtsmarkt im Schloss St. Emmeram von Fürstin Gloria von Thurn und Taxis im letzten Dezember erwachsen geworden. Für mich war es der erste Besuch, überhaupt der erste Weihnachtsmarkt mit Eintritt – und dass, obwohl sich die anderen Angebote in der Stadt auch sehen lassen können. Das Highlight sind natürlich die Kaffeebohnen, die ich per Zufall an einem Stand mit Kunstgewerbe gefunden habe. Basilius – von der Rösterei hatte ich noch nie gehört.

Weihnachtsmarkt in Glorias Schloss
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Oh Kaffeebaum! Oh Kaffeebaum!

… wie schön blühn deine Kirschen. Es sollte eigentlich eine besinnliche Weihnachtszeit werden, aber auf meinen Schreibtisch türmen sich Notizen, Bohnen und Fotos, die ich eigentlich noch vor Weihnachten bearbeiten wollte. Satz mit „x“: Das war wohl nix! Oder um es mit dem vor 71 Jahren gestorbenen Karl Valentin zu sagen: „Wenn die staade Zeit vorbei ist, dann wird’s vielleicht wieder ruhiger.“

Zur Weihnachtszeit ein Muss: Plätzchen aus Mürbteig mit Schokostreusel in Tassenform
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Der Elefant für das Porzellan-Sparschwein

Berlin: Five Elephant mit einem farblich abgestimmten Bohnensortiment

Der Weg in Berlin vom Schlesischen Tor zur Rösterei Five Elephant Roastery führt durch den Görlitzer Park, von dem in den Medien unangenehme Sachen zu hören sind. Unangenehm ist allerdings nur das spätherbstliche und nasskalte Wetter – vom rechtsfreien Raum und der Kapitulation des Rechtstaats ist nichts zu entdecken.

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Endlich: Brew Brothers mit Quijote-Bohnen

Quijote-Fans haben in Hamburg eine neue Adresse in St.-Pauli

Bislang hatte ich es noch nicht geschafft, die Hamburger Rösterei Quijote Kaffee zu besuchen. Dabei gibt es mindestens zwei gute Gründe dafür. Zum einen habe ich bei den Bohnen, die mir mitgebracht wurden oder die ich bestellt hatte, immer gute oder gar sehr gute Erfahrungen gemacht. Zum anderen ist das, wie sich der Betrieb in Sachen Ökologie, Transparenz und Gerechtigkeit, einzigartig – zumindest aber sehr vorbildlich. Auf der Homepage ist zu lesen, dass die Entlohnung für die Kaffeeproduzenten überdurchschnittlich bei bis zu einem Drittel liegt.

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Neugier auf Leogold

Gab es einen guten Grund, noch einmal in die Braunschweiger Rösterei Leogold zu fahren? Der erste Besuch im letzten Jahr war eine pappige Enttäuschung, als der Espresso tatsächlich im Pappbecher serviert wurde.

Der gute Grund heißt Neugier. Die ist wohl so stark ausgeprägt, dass sie auch Frustrationen abhaken kann und einen neuen Versuch startet. Bleibt noch die Frage: Neugier für mehr Wissen? Neugier auf Erfahrung? Gibt es am Ende auch eine Sammlerneugier?

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